Unser Dorf

Leimersdorf in der Gemeinde Grafschaft

Heute

Eingebettet in liebliche Obstplantagen stellt sich unser Ort heute nicht nur aus landschaftlichen Aspekten positiv dar.

Mit seinen ca. 1250 Einwohnern aufgeteilt auf die 3 Ortsteile Leimersdorf, Niederich und Oeverich beheimatet der Ort mittlerweile viele "Zugezogene" die die Lage von Leimersdorf und die schnelle Erreichbarkeit vieler attraktiver Orte und Regionen zu schätzen wissen.
So erreicht man die Autobahn 61 mit ihren Anbindungen Richtung Köln oder Koblenz in ca. 5 Minuten und ist ebenso schnell in der wunderschönen Rotweinmetropole und Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Aber auch der Ort selbst bietet einiges, was dazu führt, dass immer mehr junge Familien unseren Ort zu ihrer Heimat machen.

Es gibt einen Kindergarten und eine Grundschule.

Das Gasthaus "Rita's Steakhaus" bietet eine hochwertige Küche und gepflegte Getränke zu vernünftigen Preisen.

Obst, Gemüse und viele andere regionale Leckereien kann man direkt vom Erzeuger auf dem

Obsthof Watzig

günstig erwerben.

Unser Ort ist ein paradies für Kinder, da sie hier noch fernab von Lärm und Hektik "echt" spielen können.

Mit Hilfe von verschiedenen Festen und Veranstaltungen schaffen es die Leimersdorfer Neu- und Altbürger langsam zusammen zuwachsen und dem Ort seine herzliche und persönliche Note zu geben.

 

Früher

Pfarrgeschichte und Entwicklung von Leimersdorf

Sowohl die Geschichte der Kirche und des Dorfes Leimersdorf beginnen im Jahre 1131.
Die Kirche erwuchs aus einer Kapelle die auf dem Land des Frohnhofes stand. Gegenüber anderen Bäuerlichen Siedlungen blieb Leimersdorf bis in jüngster Zeit eine kleine Ansiedlung weniger Häuser.
Im Jahre 1816 standen hier nur 5 Wohnhäuser. 1925 waren es 22. Erst nach dem 2. Weltkrieg und nach dem Bauboom der 70er Jahre ist das Dorf beträchtlich gewachsen. Erst als 1811 der Frohnhof in Privathand gelangte waren die Ländereien zur Bebauung zugänglich geworden.
Zu Kirche, Friedhof, Pfarrhaus, Schule und Vikarie kamen noch eine Gaststätte mit Saal, der Kindergarten, Dorf- und Spielplatz.
Eine Reihe von Neubauten, die sich ebenfalls auf Kirchenland befinden, konnten nur errichtet werden, weil die Kirche Erbbaurecht einräumte.
Das GEbiet der heutigen Gemeinde Grafschaft wurde im Volksmund lange vor der offiziellen Benennung im Jahre 1974 "Grafschaft" genannt.
Während des Mittelalters wechselten die Landesherren mehrfach wegen Erbstreitigkeiten und Eroberungen. Ende des 18. Jahrhunderts bestanden auf dem heutigen Gemeindegebiet fünf kleinere eingenständige Länder. Alle diese Herrschaftsgebiete fielen weg, als im Jahre 1794 französiche Kriegsheere das Gebiet eroberten und besetzt hielten. Mit einer vollkommen neuen Gebitseinteilung schuf man die Grundlage für die heutige Verwaltungsgliederung. 1816 wurde der Regierungsbezirk Koblenz gegründet, der sich aus 16 Landkreisen zusammensetzte.
Auf der Grafschaft, die nun zum Kreis Ahrweiler gehörte, bestanden die in der französischen Besatzungszeiten gebildeten Mairien als Bürgermeistereien in ihren alten Grenzen fort. 1974 wurde durch Landesgesetz aus der Verbandsgemeinde Ringen die neue Gemeinde Grafschaft.
Durch ihre gute Verkehrsanbindung an den Großraum Köln/Bonn und an Koblenz ist die Gemeinde Grafschaft heute ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort.
Obstbau hat hier eine lange Tradition, bereits 1930 entstanden in Gelsdorf die ersten reinen Obstbaubetriebe.
Nach dem 2. Weltkrieg entickelten sich aus den traditionell landwirtschaftlichen Betrieben Obstbauspezialbetriebe. Durch die fruchtbaren Lößlehmböden entickelte sich hier ein Schwerpunktgebiet für Kernobst.

Quelle: Pfarrgeschichte von Leimersdorf von Ottmar Prothmann, Informationsbroschüre der Gemeinde Grafschaft.